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Marketing für Coaching

Wir planen und steuern für Coaches, Akademien und Weiterbildungsanbieter Lead-Funnels, Webinar- und Launch-Kampagnen sowie E-Mail-Sequenzen und messen den Erfolg an Kosten je Anmeldung und Umsatz pro Lead.

Typische Engpässe und Lösungen

1. Lead-Kosten steigen mit jedem Launch

Warum: Coaching-Angebote werben auf Meta und YouTube um dieselbe Aufmerksamkeit wie viele andere Anbieter. Freebies, Checklisten und Masterclasses ähneln sich, Creatives nutzen sich schnell ab. Wer ohne saubere Messung bis zum Verkauf optimiert, kauft günstige Anmeldungen, die nie ein Programm buchen, und hält teurere Kampagnen für schlecht, obwohl gerade sie die Käufer bringen.

Lösung (Funnels & Landingpages (Teil von Performance Marketing)): Wir rechnen rückwärts vom Preis Ihres Programms und Ihrer Abschlussquote auf die maximal tragbaren Kosten je Lead. Dann testen wir Einstiege wie Quiz, Masterclass oder Live-Webinar gegeneinander, messen serverseitig bis zum Kauf und verteilen das Budget auf die Kombination mit dem besten Umsatz pro Lead, nicht auf die billigste Anmeldung.

2. Webinar-Anmeldungen, die nicht erscheinen

Warum: Zwischen Anmeldung und Live-Termin liegen oft mehrere Tage. In dieser Zeit vergessen viele den Termin, die Bestätigung landet im Werbe-Tab des Postfachs und die Erinnerung kommt zu spät. Jeder fehlende Teilnehmer verteuert den Lead nachträglich, denn verkauft wird im Coaching meist erst im Webinar oder im anschließenden Beratungsgespräch.

Lösung (E-Mail-Marketing): Wir bauen E-Mail-Sequenzen, die den Termin bis zum Start begleiten: Bestätigung mit Kalendereintrag, ein Vorab-Inhalt, der neugierig macht, Erinnerungen am Vortag und kurz vor Beginn. Nach dem Termin folgen getrennte Strecken für Teilnehmende und Nicht-Erschienene, mit Aufzeichnung, Antworten auf häufige Fragen und einer klaren Einladung zum Erstgespräch.

3. Umsatz entsteht nur in Launch-Wochen

Warum: Viele Akademien verkaufen in zwei oder drei Launch-Phasen pro Jahr. Dann wird das Budget kurzfristig hochgefahren, die Plattform braucht Lernzeit, die Kosten je Lead steigen und das Team arbeitet am Limit. Zwischen den Launches liegt die Liste brach und der Cashflow schwankt, obwohl Menschen das ganze Jahr über nach Weiterbildung suchen.

Lösung (Performance Marketing): Wir planen Launches mit Vorlauf: Zielgruppen und Creatives laufen Wochen vorher warm, das Budget steigt in Stufen und ist an Zielkosten je Verkauf gekoppelt. Dazwischen laufen Evergreen-Funnels und E-Mail-Strecken, die Einsteigerprodukte verkaufen und die Liste für den nächsten Launch aufbauen.

Referenz: Tobias Beck Academy und Greator

  • Fast 2 Jahre Zusammenarbeit mit der Tobias Beck Academy
  • Mehrere tausend Leads, in Produktverkäufe umgewandelt
  • 2017–2019 Aufbau des digitalen Marketings bei Greator

Für die Tobias Beck Academy haben wir fast zwei Jahre lang Leads gewonnen, insgesamt mehrere tausend, und sie in Produktverkäufe umgewandelt. Bei Greator haben wir von 2017 bis 2019 das digitale Marketing aufgebaut, einschließlich eines automatisierten Media Buyings. Beide Projekte zeigen, wie eng Leadgewinnung, E-Mail und Verkauf im Weiterbildungsmarkt zusammenhängen.

Leistungsmix

  • Funnels & Landingpages (Teil von Performance Marketing): Quiz-, Masterclass- und Webinar-Funnels, die wir gegeneinander testen und bis zum Programmverkauf messen.
  • Performance Marketing: Meta- und YouTube-Kampagnen für Evergreen und Launch, mit Budget in Stufen und Steuerung auf Zielkosten je Verkauf.
  • E-Mail-Marketing: Webinar-Erinnerungen, Nachfass-Strecken nach dem Termin und Sequenzen, die Einsteiger zu weiterführenden Programmen führen.
  • Tracking mit Tracyn (Partner Atmos): Serverseitiges Tracking über Checkout- und Webinar-Tools hinweg, damit Kampagnen auf Käufer statt auf Anmeldungen lernen.

Woran wir steuern (KPIs)

  • Umsatz pro Lead: Verbindet Anzeigenkosten direkt mit verkauften Programmen und Einsteigerprodukten.
  • Show-up-Rate: Entscheidet im Webinar-Modell, wie viele Leads überhaupt ein Angebot zu sehen bekommen.
  • Kosten je Beratungsgespräch: Zeigt bei hochpreisigen Programmen, was ein Termin mit Ihrem Vertrieb kostet.
  • Widerrufs- und Erstattungsquote: Prüft, ob Verkäufe Bestand haben und die Aussagen im Marketing realistisch waren.

Timing: Starke Phasen sind der Jahresanfang mit neuen Vorsätzen und der Herbst nach den Sommerferien, wenn Weiterbildung und persönliche Ziele neu geplant werden. Im Hochsommer und rund um Weihnachten planen wir eher Listenaufbau als große Launches.

Rechtliches (juristisch prüfen lassen)

  • Wir achten darauf, dass Anzeigen, Funnels und Mails keine Einkommens-, Umsatz- oder Erfolgsversprechen enthalten, auch nicht indirekt über Kundenbeispiele.
  • Wir prüfen mit Ihnen vor dem Start, ob Online-Programme mit Lernerfolgskontrolle unter das Fernunterrichtsschutzgesetz (FernUSG) fallen und eine ZFU-Zulassung brauchen, auch bei Angeboten für Selbstständige.
  • Wir achten darauf, dass Erfahrungsberichte echt und belegbar sind und Einzelfälle nicht als typisches Ergebnis erscheinen.
  • Wir achten auf dokumentierte Einwilligungen per Double-Opt-in für Webinar-Erinnerungen und E-Mail-Sequenzen.

FAQ

Ab welchem Budget lohnt sich das für eine Akademie? Performance Marketing beginnt bei 1.500 € netto pro Monat je Plattform, jede weitere Plattform kostet 900 €. E-Mail-Marketing startet bei 3.000 € im Monat. Für Funnel-Kampagnen empfehlen wir ein Werbebudget ab 5.000 € im Monat. Die Laufzeit beträgt einen Monat, Sie entscheiden also nach jedem Monat anhand der Zahlen.

Sagen Sie uns bestimmte Teilnehmerzahlen oder Umsätze zu? Nein. Wir rechnen vorher mit Ihren Zahlen, also Programmpreis, Abschlussquote und bisherigen Kosten je Lead, und legen daraus Zielwerte fest. Ob sie erreicht werden, zeigt der erste Monat. Wir berichten offen, steuern nach und Sie entscheiden monatlich über die Fortsetzung.

Webinar, Masterclass oder Quiz: Was funktioniert besser? Das hängt vom Preis und von der Erklärungsbedürftigkeit Ihres Angebots ab. Hochpreisige Programme verkaufen sich oft über Live-Webinar und Beratungsgespräch, Einsteigerkurse eher über kurze Funnels mit direktem Kauf. Wir testen zwei bis drei Einstiege parallel und entscheiden nach dem Umsatz pro Lead.

Fallen unsere Online-Kurse unter das FernUSG? Das kann sein, wenn Inhalte gegen Entgelt überwiegend räumlich getrennt vermittelt werden und Sie den Lernerfolg überwachen, etwa durch Feedback auf Aufgaben. Dann braucht der Kurs eine ZFU-Zulassung. Wir sind keine Kanzlei, sprechen das Thema aber vor dem Start an und stimmen Angebotsseiten mit Ihrer Rechtsberatung ab.

Rechnen wir Ihren Fall durch.

20 Minuten mit Sascha Blum: wo Ihr größter Hebel liegt und ob wir die Richtigen dafür sind.

Lieber schreiben? hey@minotaurus.com

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